Mittwoch, 25. Mai 2016

Anarchisches Potential und Liebesfähigkeit - "Konzepte" über "Die letzte Nacht"

Die Literaturzeitschrift "Konzepte" den Erzählband: "Die letzte Nacht":
"Matthias Kehle gibt (seinen Figuren) eine Freiheit, die sie vielleicht in ihrem wirklichen Leben nie gehabt haben. Er tröstet sie posthum mit ihrem kreativen oder anarchischen Potential, mit ihrer Liebesfähigkeit oder ihrem wahr gemachten Wunsch, der kleinbürgerlichen Enge zu entfliehen. Mit warmherziger Lakonie nähert er sich (...) ihren bescheidenen Wünschen und Träumen und erlöst sie literarisch aus ihrer Erstarrung... Seine Texte sind... eine Art von literarischem Negativ. Fällt Augenlicht auf das Papier, entsteht das Bild einer Welt, die vielleicht um vieles friedlicher und überschaubarer war als die, in der wir heute leben."

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